Um 20.00 Uhr ging’s los Richtung Ernetschwil, naja zumindest bis zur ersten Kurve. Dort meldete sich unser Anhänger mit einem Quietschen, aber keine Sorge, Dank unserem kompetenten Anhängerchef und unserem tollen Fahrer war das Problem im Nu gelöst und weiter ging die Fahrt 😄.
Schon bei der Ankunft war klar, Verkleidungstechnisch war alles mit dabei. Von Geishas mit Extra-Schicht rotem Lippenstift über Bademäntel mit Lockenwicklern bis hin zu Ash (für die Jüngeren, ein Pokémon-Trainer 😉). Natürlich durfte auch der Grinch nicht fehlen. Kurz gesagt: WOW, WOW, WOW 🤩.
Der DJ dachte anfangs wohl, er sei an einem Rave gelandet. Die Songs starteten vielversprechend, wurden dann aber nach ein paar Sekunden zu einem satten tunz-tunz-tunz 😅. Zum Glück fand er später doch noch den Weg zurück zur guten, alten Partymusik und schon war die Stimmung wieder da🕺💃.
Ein Schnüffler wusste anscheinend nicht, dass ein Grillstand vor Ort war und fing kurzerhand an, seinen Schal zu essen. Später stellte sich heraus, Entwarnung, er wollte nur das Etikett entfernen😂.
Zwei Ladies erzählten einer unserer Geishas einen angeblichen „Samichlausspruch“. Ob der wirklich so gut war, dürft ihr gleich selbst beurteilen. Wenn nämlich eine Person Joanna heisst und die zweite auch Joanna, dann ergibt das einfach… JOANNAS 🤯!
Um 00.30 Uhr war es dann endlich soweit, unser erster Hallenauftritt stand an. Es war heiss. Synthetische Pyjamas waren somit definitiv keine gute Idee, der Schweiss lief wo er nur konnte. Unser Hörelispieler mit den laaaaaaaangen Haaren hatte zusätzlich ein wenig Mühe, da sich die Haare immer wieder im Höreli verfingen. Und für alle, die dachten: „WOW, was für eine Haarpracht!“ Leider nein, das war natürlich eine Perücke😜.
Der Auftritt war super und das Publikum grandios, DANKE Ernetschwil! 🎉
Nach dem Verladen kam noch das schönste Kompliment des Abends von anderen Guggenmitgliedern: Ihr seid saugeil unterwegs! 😎
Mit genau diesen Worten im Ohr verabschiedeten wir uns von Ernetschwil. Vielen Dank für die Party! 🥳
Und nun wünschen wir euch schöne und erholsame Festtage. 🎄✨
Haltet die Ohren offen, vielleicht wecken wir euch am 31.12.2025 früh morgens mit unseren schönen Guggenklängen 🎺🥁.
Bis bald, Eure Schnüffler 💙
Autor: Giovi
Fasnachtseröffnung und Probeweekend
Fasnachtseröffnung
Am 11.11. um genau 18:18 Uhr haben wir mit bombastischem Rhythmus die Fasnachtszeit eingeläutet. Während dem wohl kürzesten „Spüüüüüeleee!“ der gesamten Schnüffler-Geschichte wurde das Fasnachtsmotto 2026 enthüllt.
Moulin Rouge, Loveparade oder doch L’amour toujours, ganz klar war es am Anfang noch nicht. Aber nun ist es ganz klar: Unter dem Motto L’amour toujours findet am Fasnachtssamstag eine glamouröse Moulin-Rouge-Gugger-Party statt, und am Fasnachtssonntag zieht der Fasnachtsumzug als Love Parade durch die Strassen. Wir freuen uns jetzt schon auf ganz viel Liebe 😈💕.
Probeweekend
Bereits um 08.00 Uhr standen wir vor dem Guggerkeller. Nach dem Verladen machten wir uns direkt auf den Weg Richtung Wildhaus. Zimmer bezogen und zack, ab ging’s.
Topmotiviert und überpünktlich starteten wir sogar ohne unseren Spielführer mit den Proben 🎺🎶.
Den ganzen Tag wurden fleissig die neuen Stücke eingeübt, und ja, es klang gar nicht mal so schlecht.
In der Probeweekend-Küche gelten übrigens besondere Regeln: Spaghetti 🍝 dürfen nur mit Brille abgegossen werden. Vor lauter Nebel kann es schon einmal passieren, dass man das Sieb nicht ganz trifft. Aber keine Sorge, die Hygienerichtlinien haben wir selbstverständlich ziemlich sicher eingehalten 😉.
Danke dem Küchiteam für den leckeren z’Nacht👩🍳🙏.
Unsere vielen neuen Mitglieder organisierten das Abendprogramm🎉. Zuerst durften wir alle eine Nummer ziehen um die Gruppen zu bestimmen. Danach erwarteten uns verschiedene Spiele.
Wir mussten unter anderem mit unseren Popos schmierige „Ballone“ aufpumpen und sie zum Platzen bringen. Danach war der Boden sehr rutschig, da legten sich plötzlich einige Schnüffler mit Anlauf hin.
Beim Wienerlispiel munkelt man, dass kein Würstchen sein Löchli gefunden hat. Zum krönenden Abschluss musste jede Gruppe ein „Opfer“ bestimmen, das mit verbundenen Augen ein zufällig zusammengemixtes Getränk erraten sollte. Von Ingwerlikör mit Tabasco bis Cola mit Jägermeister war wirklich alles dabei. Gruppe 2 holte sich den Sieg und staubte den Preis ab. Pröschtlii! 🏆🍻
Nach einem feinen Apfelstrudel ging der Abend langsam zu Ende. Einige vergnügten sich noch weiter, während andere mit Wärmeflasche den Rückzug ins Bett antraten.
Am frühen Morgen fehlten die üblichen Verdächtigen am Frühstückstisch. Immerhin lag Fabis wunderschöne Rosette auf dem Tablett und versüsste allen optisch den z’Morge.
Danach wurden zwei Gruppen gebildet und der ganze Morgen unstoppable durchgeübt 🎶🔥. Gruppe 1 übte in der angeblichen Röses Liebeshöhle. Ein besonders ambitionierter Sousaphonist legte sich inklusive Instrument aufs Hochbett, um zu spielen und plötzlich schoss aus dem Sousaphon ein Strahl aus „spuder 💦“ und ein paar alte Konfetti🎊. Aber keine Sorge: alles wieder trocken und sauber.
Nach der Mittagspause durfte jede Gruppe die neu geübten Lieder präsentieren.
Damit auch der Hüftschwung sitzt, durfte der Bühnentanz am Schluss natürlich nicht fehlen.
Mit den letzten Energiereserven machten wir uns danach langsam auf den Weg zurück nach Kaltbrunn. Anhänger ausräumen, die übrig gebliebenen Spaghetti verteilen und schon war das Probeweekend offiziell zu Ende.
Bis zum nächsten Mal
Eure Schnüffler 🎺💛😄
1000 Jahre Nienburg
was für ein Grund zu feiern🥳
Und genau deshalb machten wir Schnüffler uns am Freitagabend, dem 20. Juni 2025, um 21:30 Uhr mit vollen Getränkekisten auf den Weg ins benachbarte Deutschland. Die Idee, über Nacht zu fahren, um Kräfte zu sparen, war an sich nicht schlecht, wenn da nur nicht die klappernden, leeren Flaschen gewesen wären. Durch die altbekannten „bequemen“ Sitze schlief praktisch immer nur ein Teil des Körpers ein, mal das Bein, mal der Rücken, mal der Po, aber nie wir als Ganzes.
Zwischendurch durfte natürlich ein Halt bei McDonald’s nicht fehlen, um sich für den Rest der Fahrt zu stärken. Bei einem weiteren Pipi-Raucher-Stopp war der Weg zur Toilette nicht gerade um die Ecke. Ein freundlicher Lastwagenchauffeur rief uns zu: „Walk one kilometre to the next toilet!“, somit war bei diesem Halt Wildpinkeln für einige angesagt.
Schlussendlich kamen wir gut durch und sind knapp zwei Stunden früher in Erichshagen angekommen als geplant. Nach einer ersten herzlichen Begrüßung verteilten wir uns auf unsere Gastfamilien und durften kurz durchschnaufen. Und schon hieß es um 13:00 Uhr: Abfahrt nach Nienburg, Instrumente auspacken und ab in die Stadt!
Der musikalische Stadtrundgang führte uns von Sponsor zu Sponsor, begleitet von drückender Hitze, die wir, wie es sich gehört, mit kühlem Bier (und Mineral) bekämpften. Dazu gab es eine leckere Original-Bundeswehr-Suppe, für normale wie auch für nicht normale Menschen, sprich: Vegis und Fleisch-Fans.

Am Abend feierten wir in der Stadtmitte weiter. Einige genossen mexikanisches Essen, zumindest die, die tatsächlich etwas serviert bekamen, während andere direkt das Festzelt stürmten. Später dann ein echtes Highlight: Michael Schulte live, mit einer Wahnsinns-Performance, die auch bei den Letzten die Tanzbeine aktivierte. Wobei, einer war plötzlich verschwunden. Erst später erfuhren wir: Er hatte schlicht zwei Stunden lang sein Zuhause gesucht 🤔.
An diesem Abend war es wieder so weit, und ein Schnüffler wurde erneut an die Leine genommen. Der dafür extra erstellte Leinen-Aufsichtsplan wurde diesmal großzügig ignoriert, und er wurde den ganzen Abend von einer jungen Schnüfflerin geführt.
Später legten sich einige Schnüffler friedlich unter die Bäume an der Weser, bevor die Lasershow begann. Zumindest bis jemand dachte, S.F. aus W.’s Kopf sähe aus wie ein Dreckhaufen und einfach mal drüber spazierte. Sein verzweifelter Kommentar:
„Er isch mir über s Gsicht gloffe – wer macht so öppis!?“
Um Mitternacht begann dann die Lasershow, von den Einheimischen hochgelobt und angeblich perfekt auf das Feuerwerk abgestimmt. Leider sahen wir selbst … hauptsächlich Bäume. Trotzdem – schön war’s bestimmt.
Nach der Show fanden auch die letzten Schnüffler irgendwann heim. Denn am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, was sich dank des grandiosen Frühstücks auch lohnte. Bevor es zum großen Festumzug in die Stadt ging, genossen einige ein erfrischendes Bad. Während die einen plantschten, brach bei G.V. aus K. plötzlich der Winter aus.
In Nienburg angekommen, zeigte das Thermometer stolze 35 Grad. Beim Warten präsentierte das Schlagwerk das wirklich original-individuelle, hautfarbene Schnüffler-Shirt. Da mussten alle staunen, was für gut gebaute Topmodels wir unter uns haben 🔥.
Während des Wartens wurden wir von kleinen schwarzen Viechern attackiert. Keiner wusste so recht, ob die einfach nur nervten oder auch bissen.
In der Hitze gaben alle noch einmal alles. Einige krochen sogar am Boden entlang, in der Hoffnung, von den Zuschauern ein wenig Wasser zu ergattern 🥵. Geisi kam zum Glück mit seinem Kühlpack zur Rettung, der wahre Held des Tages!
Nach rund vier Kilometern Marsch durften wir zum großen Finale noch auf die Bühne. Mit letzter Kraft brachten wir die Stadt Nienburg zum Beben🎺🥁.

Zurück im Gemeindehaus in Erichshagen gab’s dann eine göttliche Überraschung:
Der Pastor höchstpersönlich bestätigte uns, dass wir definitiv eine Gottesgabe haben (endlich ist es offiziell!). Danach gab’s leckeres Chili – con und sin Carne. Für die meisten ein Genuss, für eine Schnüfflerin leider zu scharf 🌶️.
Zum krönenden Abschluss spielten wir für unsere Freunde von der Korporalschaft 67 (inkl. Familien) ein letztes Ständchen, pünktlich bevor ein heftiges Gewitter losbrach. Es blitzte und donnerte wie verrückt oder wie wir sagen würden:
„Es het huren geblitzt ⚡!“
Am Montagmorgen um 07:15 Uhr war Treffpunkt zur Heimfahrt.
Danke an unsere Gastfamilien, danke an alle, die uns empfangen, verpflegt, unterstützt und gefeiert haben ♥️!
Auf der Heimfahrt wurde’s im Car noch einmal spannend. Die drei jüngsten Schnüffler sahen es als unnötig an, sich nach dem heißen Tag nochmals zu duschen, sie hatten ja bereits am Sonntagmorgen geduscht. Der Duft im Bus war dementsprechend … intensiv. Aber das lag vielleicht auch an den Bohnen vom Chili con Carne vom Vorabend.
Ein anderer Schnüffler turnte während der gesamten Fahrt im Car herum. Ob er auf der Suche nach dem perfekten Platz war oder einfach nicht stillsitzen konnte, bleibt ungeklärt.
Trotz allem kamen wir am Montagabend müde, aber glücklich und voller unvergesslicher Eindrücke wieder zu Hause an.
Danke an Ralf und Kusi, unsere großartigen Busfahrer ♥️.
Und danke an ALLE, die dieses Wochenende zu einem echten Highlight gemacht haben ♥️.
Bis bald, Eure Schnüffler 🍻🎺🥁
Öffentliche Proben im Mai & Juni
Komm vorbei und schnüffle rein🎺🥁!
Du hast Lust auf Musik und Spass? Dann komm zu unseren öffentlichen Proben im Mai & Juni in der Dröschi Kaltbrunn!
Egal ob jung oder alt, mit oder ohne musikalische Erfahrung, bei uns zählt die Freude am gemeinsamen Musizieren und Feiern🥳.
Du spielst noch kein Instrument? Kein Problem, wir bringen dir alles bei, was du wissen musst.
Wir sind eine offene und motivierte Guggenmusik und freuen uns, neue Mitglieder willkommen zu heissen.
Also: schnüffle rein, wir freuen uns auf Dich.

Das Grande Finale
Schmudo
Der Tag begann früh, viel zu früh für manche. Doch voller Vorfreude standen wir bereit… vor verschlossenen Türen, da unsere Gspändli die Nacht zuvor in Mels zum Beben gebracht hatten. Nach kurzer Zeit konnte der Guggerkeller geöffnet werden und wir machten uns in reduzierter Formation auf den Weg zum Kindergarten Lohren. Von dort ging es weiter zum Kindergarten Dorfbach und schliesslich sammelten wir beim Schulhaus Hältli noch mehr kleine Fasnächtler ein und gemeinsam hüpften und tanzten wir mit ihnen bis zur OSZ-Treppe, wo wir unser musikalisches Bestes gaben. Danach gab es eine kurze Pause in der Kälte. Grosse Schneeflocken❄️ fielen vom Himmel, aber das hielt uns natürlich nicht auf. Unter dem OSZ-Unterstand spielten wir für die Oberstufenschüler*innen und waren völlig überwältigt von den Emotionen im Publikum🤯.

Nach einer sehr, sehr kurzen Mittagspause begann bereits das Schminken. Bei eisigen Temperaturen fand dann um 13.45 Uhr der Kinderfasnachtsumzug statt🎭. Die kleinen Fasnächtler schlenderten munter durchs Dorf, begleitet von unserer mitreissenden Guggenmusik. Als sich der Umzug dem Ende neigte, ging es für uns in die Halle, wo wir die Kinderfasnachtsparty mit einem weiteren Ständli einheizten.
Um 16.00 Uhr war der Treffpunkt danach beim Altersheim. Vier von uns waren etwas früh dran und machten es sich im warmen Altersheim gemütlich. Plötzlich kam s‘ Gritli mit den schönsten Augen Kaltbrunns auf uns zu, mit einem feinen Rosoli in der Hand – Prost!
Die anderen Schnüffler kamen kurz nach 16.00 Uhr mit dem Postauto an. So spielten wir auch hier ein kleines Ständli für die ältere Generation.
Somit waren wir bereits um 17.00 Uhr fertig. Einige von uns gingen danach direkt zum Brüggli, wo um 19.00 Uhr der Start der Beizlifasnacht stattfand, während andere sich noch etwas stärkten im Guggenkeller (ob nur flüssig🍻 oder auch fest, bleibt ihr Geheimnis).
Beim Brüggli wurden wir nach dem Spielen mit feinen Pizzen belohnt – vielen Dank! Danach ging’s weiter zu Luzia’s Höggbar, über den Speer bis hin zum letzten Auftritt im Frohsinn.
Ausgelaugt vom heutigen Tag gingen die einen nach Hause, um sich zu erholen, während die anderen noch munter in den Beizen weiter feierten🥳.
Umzug Gommiswald
Am Freitag machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein☀️ auf den Weg nach Gommiswald. Bereits beim Umzugsstart wurde klar: Heute wird ein guter Tag! Auf der Treppe eines Hauses stärkten sich einige mit einem Ganz–Zopf-Sandwich. Die Päcklifrau verwöhnte uns dazu noch mit Kaffee und Espresso, während Marc grosszügigerweise sein geliebtes Brotmesser samt Brettli zur Verfügung stellte. Ein riesiges DANKE für die Gastfreundschaft!
Dann hiess es Umzugsstart! Eigentlich hätten wir mit der Nummer 9 losziehen sollen, aber da die motorisierten Wagen nicht nummeriert waren, fanden wir uns plötzlich mit der Nummer 16 wieder. Macht nichts – Fasnacht ist schliesslich flexibel🥁🎺! Der Umzug war ein voller Erfolg und wir zogen mit viel Energie durchs Dorf. Nach dem Umzug schletzten wir einige Fröschlis🐸 im „Schnüffler“-Zäut, um uns für die kommenden drei Auftritte zu wappnen.

Als Erstes brachten wir den Kirchturm zum Beben. Der Kameramann filmte fleissig, trotz unserer Bitte, den „Glaub nöd nöd“ zu überspringen. Im Nachhinein müssen wir aber zugeben: Zum ersten Mal war unser „Glaub nöd nöd“ nicht mal so schlecht gespielt. 🙌🏻 Ganz anders sah es beim Auftritt vor dem Gemeindesaal aus. Einige Zuhörer fragten sich wohl, ob wir noch am Proben waren oder ob das jetzt schon der eigentliche Auftritt sei. Besonders der „Schönen Gruss“ brachte uns aus dem Konzept – synchron beendet, aber leider mitten im Stück. Ob das Absicht war? Man weiss es nicht. Wir fanden es jedenfalls sehr lustig! 😂
Vor dem Hallenauftritt wurde plötzlich Wasser geext – ja, richtig gelesen, WASSER! 🤩
Die Angst machte sich breit, dass uns ein zweiter Skiclub-ähnlicher Auftritt bevorstehen könnte. Doch entgegen aller Befürchtungen lief es einfach nur genial. Die Stimmung im Saal war fantastisch, wir durften sogar eine Zugabe spielen! Und zum Schluss noch ein Zitat unserer Präsidentin: «Mir gingen die Schüsse ab» WOW WOW WOW – was für ein Partyabend! 🤩

Fasnachts – Samstag
Der Fasnachtssamstag startete mit einer etwas reduzierten Truppe, Krankheit und Erschöpfung hatten ihre Spuren hinterlassen. Doch das hielt uns nicht davon ab, legendäre Föteli auf dem Spielplatz zu schiessen. Team Schnuzz nutzte die Gelegenheit, um ein wenig Akrobatik auf dem Klettergerüst des Spielplatzes auszuprobieren 🤸🏻. Danach ging es weiter zu unseren Nachbarn nach Benken. Dieses Jahr war allerdings niemand motiviert genug, um nach Benken zu spazieren (faul oder clever?)🤔.
Bei dem traumhaften Wetter freuten wir uns umso mehr, mit der Startnummer 23 am Umzug teilzunehmen. Strahlender Sonnenschein, grossartiger Stimmung und eine Guggenmusik, die den ganzen Ort zum Beben brachte – was will man mehr?

Nach einem feinen Salat und einige, fast noch lebende Cordon-Bleu stand um 18.30 Uhr der traditionelle Fasnachtsgottesdienst auf dem Programm. Auch hier durften wir einige Lieder während des Gottesdienstes spielen. Und natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, zwischendurch mit unseren unverwechselbar „schönen“ Stimmen mitzusingen. Wer braucht schon einen Kirchenchor, wenn es uns gibt?
Nach dem Gottesdienst folgte das jährliche Ständli draussen vor der Kirche, bevor wir uns auf den Weg nach Schänis zur Sackgass machten. Zum Glück hatten wir einen separaten Eingang, denn die Menschen Schlange vor dem Eingang war gefühlt endlos. Einige wollten sich sogar ein Eintrittsbändel von uns ergattern um schneller reinzukommen.
Hier durften wir gleich zweimal spielen. Beim zweiten Auftritt merkten wir allerdings langsam, dass uns nach diesem ereignisreichen Tag die Puste ausging. Aber wie echte Fasnächtler gaben wir trotzdem alles und lieferten eine Hammer-Show ab🥁🎺🥳.
Nach dem letzten Auftritt machten sich die meisten von uns auf den Heimweg, aber eben nur die meisten. Ein paar Unermüdliche blieben bis zum Schluss, also wirklich bis zum Schluss. Einer unserer Schnüffler hatte sogar den ehrgeizigen Plan, nach Hause, nach Weesen zu laufen. Zum Glück erbarmte sich jemand und brachte ihn sicher heim, wo er von seinen Eseln herzlich empfangen wurde. Plötzlich erreichte uns ein verzweifeltes „Austritts“-Video: „Ich bi z‘ alt, d Schnüffler sind mir z’wild, ich muss zunere langwilligere Guggä wechsle“. Fun Fact: Seine Stimme klang dabei wie die seiner Esel. 🫏😂
Fasnachts – Sonntag
Am Sonntagmorgen versammelten wir uns wieder im Guggerkeller zum letzten Schminken dieser Saison. Wie jedes Jahr gab es zur Stärkung eine leckere Gerstensuppe, und obwohl der Guggerkeller eisig kalt war, haben wir es uns so gemütlich wie möglich gemacht. „Gemütlich“ kann man das zwar nicht wirklich nennen, so zog es uns ziemlich früh raus in die Sonne, zum Müllisperg, wo wir es uns bequem machten und den Auftritten der anderen Guggenmusiken lauschten (eindeutig angenehmer als im kalten Guggenkeller)😉🍻.

Mit der Startnummer 3 nahmen wir am Umzug teil und zogen bis ins Dorf, wo uns dann wohlverdiente Wienerli und Brot erwarteten. Nach dem Umzug hiess es für uns: ab auf die Guggenbühne! Dort gaben wir ein letztes Mal alles, um die Saison gebührend zu verabschieden. 🥁🎺🥳
Nachdem die Instrumente wieder im Guggenkeller verstaut waren, hiess es: „Gönd und vermehret eu!“. Unter uns war jedoch ein besonders läufiger Schnüffler mit dabei. Um ihn zu bändigen, mussten wir ihn kurzerhand an die Leine nehmen. Ja, richtig gelesen, wir haben einen Schnüffler an die Leine genommen! 😂
Es dauerte nicht lange und plötzlich kam im Schnüffler-Chat der Schichtplan, wer wann und wo auf unseren läufigen Schnüffler aufpassen muss. Man glaubt es kaum, aber tatsächlich hat jemand freiwillig eine Doppelschicht übernommen, weil es einfach so viel Spass gemacht hat, auf ihn aufzupassen. Und nicht mal pinkeln durfte er ohne Leine, denn alles musste genau überwacht werden!
Im Laufe des Abends machten sich die ersten erschöpften Schnüffler auf den Heimweg, während der harte Kern noch immer fleissig weiterfeierte🥳. Gegen 01:00 Uhr war es dann plötzlich vorbei – die Musik verstummte und die letzten komischen Videos und Sprachnachrichten machten die Runde. Jetzt war auch für die letzten Schnüffler der Zeitpunkt gekommen, nach Hause zu gehen.
Und so endet eine weitere Fasnachtssaison. Jetzt heißt es: Ruhe gönnen und neue Energie tanken – bis zur nächsten Saison🎭🎺🥁!
Bis bald, Leute – wir sehen uns❤️!
DANKE DANKE DANKE!
Gugger – Derby Kaltbrunn
Am letzten Samstag war es wieder soweit und unser legendäres Gugger-Derby fand statt. Was sollen wir dazu sagen?
Es war der absolute Knaller!🥳
Mit fetziger Guggenmusik, bester Stimmung und einer feierwütigen Menge haben wir die Nacht zum Tag gemacht.
Ein ❤️-liches Dankeschön an alle Helfer, Sponsoren und alle die ordentlich mitgefeiert haben – ohne euch wäre dieses Fest nur halb so grandios gewesen! 🙌🏻🥳
Und weil es so schön war,
haben wir schon jetzt ein Save the Date für euch:
Das nächste Gugger-Derby findet am 07.02.2026 statt.
Merkt euch das Datum vor, wir freuen uns schon jetzt auf euch!
Fotos vom Gugger-Derby findest du hier: https://pix.linth.net/index.php?/category/2025_Guggerderby-Kaltbrunn
Guggä- und Maskäball Walestadt und Ski-Club Maskenball
Letztes Wochenende war wieder ein voller Erfolg für unsere Schnüffler-Truppe! Mit dem Guggä- und Maskäball in Walenstadt und dem anschließenden Heimauftritt am Skiclub-Maskenball in Kaltbrunn hatten wir ein intensives Fasnachtserlebnis.
Schon der Start versprach einiges: Unser Schminkteam war diesmal etwas dezimiert, was die Sache nicht weniger spannend machte. Kleine Patzer blieben dabei nicht aus. Die ersten zwei „Opfer“ der Schminkrunde wurden versehentlich vertauscht geschminkt. Plötzlich leuchtete die Sonne und die Berge im schönen blauen Hintergrund☀️🏔️ – „Upsi“. Doch keine Panik, der Rest der Truppe wurde (mehr oder weniger) korrekt geschminkt und schon bald machten wir uns auf den Weg zur Halle am See in Walenstadt.

Dort angekommen, gab es einen feinen z’Nacht: Penne mit Tomatensauce. So eine Delikatesse hatten wir diese Saison noch nicht, da fragte sich der eine oder andere Schnüffler, wo bleibt das altbewährte Ghackets mit Hörnli?
Um Punkt 20.00 Uhr erwartete uns ein amüsantes Spiel, damit die Spielzeiten ausgelost werden konnten. Leider ohne unsere Teilnahme, da wir später noch zurück nach Kaltbrunn mussten. Das Spiel war simpel: Einen Nagel in einen Holzstamm schlagen. Verfehlte man den Nagel, musste ein Shot getrunken werden. Der eine oder andere Schnüffler hätte hier sicher sein Talent (oder zumindest seine Trinkfestigkeit) unter Beweis gestellt 😉.
Zum Glück war unsere Spielzeit bereits fixiert: Punkt 21.00 Uhr standen wir auf der Bühne und lieferten einen souveränen Auftritt ab. Das Publikum war begeistert, insbesondere als unser Schlagwerk beim „FixDi“ die Hosen fallen ließ. Ein Anblick, der beim weiblichen Publikum gut ankam.
Nach diesem glanzvollen Auftritt feierten wir noch ein wenig in Walenstadt, bevor wir uns auf den Rückweg nach Kaltbrunn machten. Um 00.30 Uhr stand unser Heimauftritt an. Die Stimmung war, sagen wir mal, überschaubar, was vielleicht auch besser war, denn unser musikalisches Können war zu dieser späten Stunde nicht mehr ganz so berauschend wie in Walenstadt. Ein kleiner Ausrutscher im Takt? Naja, nicht nur die Bläser brauchen Übung 😉🥁.
Jetzt blicken wir voller Vorfreude aufs nächste Wochenende: Unser legendäres Gugger-Derby steht vor der Tür! Kommt vorbei und feiert mit uns! Ob tanzend in der Halle mit DJ Cavi🪩🎉, hoppelnd in der Schneehasenbar🐰 oder in der gemütlichen Kafistube ☕bei musikalischer Unterhaltung durch d‘ Goldiger Örgelibuebe. Für jeden ist was dabei – wir freuen uns auf euch! 🥳✨❄️🎿
Dekoeröffnung und Guggerträffe Uznach
Am Freitag starteten wir das Fasnachtswochenende mit der Dekoeröffnung in Kaltbrunn. Pünktlich mit dem Glockenschlag um 19.00 Uhr marschierten wir ein und legten vor einem zahlreichen Publikum einen bombastischen Auftritt hin. Unser Nr. 1 Fan Nora brachte es perfekt auf den Punkt: „Ihr spielet immer super, machet immer tolli Stimmig. Ich wür immer grad dä Golden Buzzer drucke!“ Danke, Nora, dein Lob treibt uns an! 🌟
Am Samstag trafen wir uns viel zu früh im Guggenkeller zum Schminken. Nach dem Schminken glänzte einer besonders. Manche meinten sogar, dass er „gottlos bländet“… unsere lebendige Discokugel 🪩 S. F. aus W. Die anderen Mitglieder konnten froh sein, dass sie eine Sonnenbrille dabei hatten – ohne hätte es wohl den ein oder anderen Lichtschaden gegeben. Immerhin hatten wir genug Zeit, um unsere tragbare Discokugel zu basteln.
In Uznach angekommen, wärmten sich die Fröschlischletzer für den Umzug auf. Ausserdem lernten wir, dass Likör im Flachmann wohl nicht ewig hält – ausser man hat Fetzchen in seinem Getränk gern.
Mit der Nr. 25 mischten wir den Umzug in Uznach auf. Oder wie man in der Schweiz so schön sagt: „Wir haben das Städtli zum Beben gebracht!“ Nach dem Umzug blieb viel Zeit bis zu unserem Auftritt um 23.15 Uhr. Man munkelt, einige nutzten die Gelegenheit für eine kleine Erholungspause – sei es für einen Power-Nap oder um zu gamen. Fasnacht braucht eben auch Strategie!
Im Festzelt gab es allerdings nicht nur strahlende Discokugeln, sondern auch einen DJ, der sich wohl für ein zusätzliches Guggenmitglied hielt. Mit voller Lautstärke versuchte er, bei jeder Gugge mitzusingen (eher mitbrüllen). Ein richtiger, unnötiger „drischiess“! Bei unserem Auftritt klärten die beiden silbrigen, dass wir die gut gemeinte Stimmungsmache nicht benötigen – wir machen unsere Stimmung schliesslich selbst! Und das taten wir dann auch. Allerdings mit einer etwas ungewöhnlichen Performance: Das Intro von unserem Lied „Fixti“ lief in Dauerschleife, bis die Posaunen den Sprung in der Platte flickten. Obwohl wir uns retten konnten, verliessen wir leicht bedrückt die Bühne.
🎺🥁🪩🎉
Nach dem Auftritt zogen einige wieder ins Festgelände, andere nach Hause. Apropos nach Hause gehen: L. Z. aus K. hatte es so eilig ihr Bett zu treffen, dass sie beim Aussteigen wie ein Blitz aus dem Bus sprang und fast vergessen hätte, sich von den restlichen Insassen zu verabschieden. Und wir dachten naiverweise, sie wollte nach vorne, um unserem Fahrer Maschi zu danken. Tja, wieder was gelernt!
An dieser Stelle: D A N K E Maschi, dass du uns sicher ans Ziel gebracht hast!💙
So liebe Leute, das war’s für heute. Nächste Woche geht es ab nach Walenstadt und anschliessend an unseren Ski-Club-Maskenball in Kaltbrunn. Bleibt dran – es wird legendär! 🎉
Wir StiFu’s und DOF’s starteten voller Vorfreude unsere Reise zu unseren Lieblingsnachbarn nach Benken, jedoch ohne E.A. aus K’s Instrument, denn die Verladung der Instrumente geschah irgendwie zu leise😅🔇!
Schon vor dem Warm-Up wurde die (eigentlich harmlose) gerade Strecke zum Verhängnis. Die Schwerkraft hat mal wieder zugeschlagen und M.A. aus K lag am Boden. Nichts desto trotz legten wir einen semiguten ersten Auftritt ab. Zum zweiten mal war der Glaub nöd nöd, nöd so guet, naja.. Übung macht den Meister.
Anschliessend bestaunten wir die hochmodernen Duschen im Instrumenten-Depot. Wellness für‘ s Schlagwerk, was will man mehr?
🛁🥁
Beim Eintritt in die Halle fiel uns dann ein riesiges Plakat ins Auge: „Kärrhöna goes Pfadilager“.

Ähm, okay? Sind wir nun auf dem Greenfield Festival oder doch im Pfadilager?🤔 Spätestens nach dem Auftritt der Gastgeber-Guggä war klar: „Aaaaaaaah wir sind im Pfadilager🏕️!“
Aber warum das Motto auf den Flyer Greenfield war bleibt uns ein Rätsel.
Den ganzen Abend lang genossen wir die künstlerische Fotodiashow in der Halle – WOW ein wahres Meisterwerk. Gleichzeitig liessen wir die Tanzfläche nicht unberührt und schüttelten das Tanzbein, als gäbe es kein Morgen 🕺💃.
Um 23.40 Uhr stand der zweite Auftritt vor uns. Mit dem Motto „Lass uns die Halle zum beben bringen“ spielten wir 20 Minuten lang zum besten💥🔥(mehr oder weniger).
Nach dem Verladen der Instrumente trennten sich die Wege. Die einen fuhren brav nach Hause, die anderen gingen wieder zurück zur Party im Pfadilager 🎉.
✨🎉🎺Liebe Bänggner Sumpfhüener nochmals alles Gute zu eurem 30-Jahre-Jubiläum 🎉🎺✨
Nächstes Wochenende geht es direkt weiter mit der Dekorationseröffnung in Kaltbrunn am Freitagabend und am Samstag beim Guggerträffe in Uznach, wo wir erneut Vollgas geben werden.
Wir freuen uns auf euch🎉🎺🥁!

Maskenball in Bernhardzell
„Früäner isch alles besser gsi“
Am vergangenen Samstag stand unser erster Maskenball der Saison an. Unsere zwei ehrenwerten Ehrenmitglieder und Chauffeure, Gian und Resi, haben uns sicher ans Ziel gebracht – stilecht ausgestattet mit Walkie-Talkies.
Auf der Hinfahrt legten wir einen kurzen Stopp beim Määäc ein, um uns zu stärken. Dass wir für den Toilettengang extra zahlen mussten, war eine kleine Überraschung. Aber na ja, für den Luxus eines Big Macs lässt man auch mal einen Franken springen, oder? Plötzlich sprach uns jemand an und fragte: „Seid ihr vom Skifahren zurück?“ – Klar doch, weil wir immer so in die Skihütte düsen! Aber wer weiß, vielleicht setzen wir damit ja den nächsten Après-Ski-Trend.
In Bernhardzell angekommen, stürzten wir uns ins Getümmel. Das Thema des Maskenballs lautete: „Früäner isch alles besser gsi.“ Ob das auch für die gut bestückte Gummipuppe galt, die an einem Marterpfahl befestigt war, sei dahingestellt. Die Indianergruppe, die dieses Kunstwerk mitgebracht hatte, sorgte jedenfalls für einen humorvollen Höhepunkt. Und , wie es der Schnüffler-Instinkt verlangt , schlugen wir natürlich unser „Lager“ genau in der Nähe auf.
Um 23:00 Uhr gehörte die Bühne uns: 30 Minuten geballte Schnüffler-Power. Einige Mitglieder des Schlagwerks beschlossen während des Auftritts, die Hosen fallen zu lassen und ihre legendären Schnüffler-Unterhosen sowie Schnüffler-Socken zu präsentieren. Wow, wow, wow – was für ein Blickfang! S.F. aus W war dann der Meinung: „Hosen? Völlig überbewertet.“ Und so ließ sie den Rest des Auftritts gleich weg.
Nach dem Auftritt ging die Party weiter. Für einige war diese so gut, dass der Gedanke an den Heimweg eher mittelmäßig ankam. Doch irgendwann mussten wir dann doch los.
Ein großes Dankeschön nochmals an unsere Fahrer Gian und Resi!💙
Nächstes Wochenende gibt es bei uns eine Schnüffler-Pause, aber keine Sorge: Am 01.02.2025 sind wir wieder am Start – diesmal bei unseren Nachbarn an der Kärrhöne in Benken.
Wir sehen uns dort! 🎉
