was für ein Grund zu feiern🥳
Und genau deshalb machten wir Schnüffler uns am Freitagabend, dem 20. Juni 2025, um 21:30 Uhr mit vollen Getränkekisten auf den Weg ins benachbarte Deutschland. Die Idee, über Nacht zu fahren, um Kräfte zu sparen, war an sich nicht schlecht, wenn da nur nicht die klappernden, leeren Flaschen gewesen wären. Durch die altbekannten „bequemen“ Sitze schlief praktisch immer nur ein Teil des Körpers ein, mal das Bein, mal der Rücken, mal der Po, aber nie wir als Ganzes.
Zwischendurch durfte natürlich ein Halt bei McDonald’s nicht fehlen, um sich für den Rest der Fahrt zu stärken. Bei einem weiteren Pipi-Raucher-Stopp war der Weg zur Toilette nicht gerade um die Ecke. Ein freundlicher Lastwagenchauffeur rief uns zu: „Walk one kilometre to the next toilet!“, somit war bei diesem Halt Wildpinkeln für einige angesagt.
Schlussendlich kamen wir gut durch und sind knapp zwei Stunden früher in Erichshagen angekommen als geplant. Nach einer ersten herzlichen Begrüßung verteilten wir uns auf unsere Gastfamilien und durften kurz durchschnaufen. Und schon hieß es um 13:00 Uhr: Abfahrt nach Nienburg, Instrumente auspacken und ab in die Stadt!
Der musikalische Stadtrundgang führte uns von Sponsor zu Sponsor, begleitet von drückender Hitze, die wir, wie es sich gehört, mit kühlem Bier (und Mineral) bekämpften. Dazu gab es eine leckere Original-Bundeswehr-Suppe, für normale wie auch für nicht normale Menschen, sprich: Vegis und Fleisch-Fans.

Am Abend feierten wir in der Stadtmitte weiter. Einige genossen mexikanisches Essen, zumindest die, die tatsächlich etwas serviert bekamen, während andere direkt das Festzelt stürmten. Später dann ein echtes Highlight: Michael Schulte live, mit einer Wahnsinns-Performance, die auch bei den Letzten die Tanzbeine aktivierte. Wobei, einer war plötzlich verschwunden. Erst später erfuhren wir: Er hatte schlicht zwei Stunden lang sein Zuhause gesucht 🤔.
An diesem Abend war es wieder so weit, und ein Schnüffler wurde erneut an die Leine genommen. Der dafür extra erstellte Leinen-Aufsichtsplan wurde diesmal großzügig ignoriert, und er wurde den ganzen Abend von einer jungen Schnüfflerin geführt.
Später legten sich einige Schnüffler friedlich unter die Bäume an der Weser, bevor die Lasershow begann. Zumindest bis jemand dachte, S.F. aus W.’s Kopf sähe aus wie ein Dreckhaufen und einfach mal drüber spazierte. Sein verzweifelter Kommentar:
„Er isch mir über s Gsicht gloffe – wer macht so öppis!?“
Um Mitternacht begann dann die Lasershow, von den Einheimischen hochgelobt und angeblich perfekt auf das Feuerwerk abgestimmt. Leider sahen wir selbst … hauptsächlich Bäume. Trotzdem – schön war’s bestimmt.
Nach der Show fanden auch die letzten Schnüffler irgendwann heim. Denn am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, was sich dank des grandiosen Frühstücks auch lohnte. Bevor es zum großen Festumzug in die Stadt ging, genossen einige ein erfrischendes Bad. Während die einen plantschten, brach bei G.V. aus K. plötzlich der Winter aus.
In Nienburg angekommen, zeigte das Thermometer stolze 35 Grad. Beim Warten präsentierte das Schlagwerk das wirklich original-individuelle, hautfarbene Schnüffler-Shirt. Da mussten alle staunen, was für gut gebaute Topmodels wir unter uns haben 🔥.
Während des Wartens wurden wir von kleinen schwarzen Viechern attackiert. Keiner wusste so recht, ob die einfach nur nervten oder auch bissen.
In der Hitze gaben alle noch einmal alles. Einige krochen sogar am Boden entlang, in der Hoffnung, von den Zuschauern ein wenig Wasser zu ergattern 🥵. Geisi kam zum Glück mit seinem Kühlpack zur Rettung, der wahre Held des Tages!
Nach rund vier Kilometern Marsch durften wir zum großen Finale noch auf die Bühne. Mit letzter Kraft brachten wir die Stadt Nienburg zum Beben🎺🥁.

Zurück im Gemeindehaus in Erichshagen gab’s dann eine göttliche Überraschung:
Der Pastor höchstpersönlich bestätigte uns, dass wir definitiv eine Gottesgabe haben (endlich ist es offiziell!). Danach gab’s leckeres Chili – con und sin Carne. Für die meisten ein Genuss, für eine Schnüfflerin leider zu scharf 🌶️.
Zum krönenden Abschluss spielten wir für unsere Freunde von der Korporalschaft 67 (inkl. Familien) ein letztes Ständchen, pünktlich bevor ein heftiges Gewitter losbrach. Es blitzte und donnerte wie verrückt oder wie wir sagen würden:
„Es het huren geblitzt ⚡!“
Am Montagmorgen um 07:15 Uhr war Treffpunkt zur Heimfahrt.
Danke an unsere Gastfamilien, danke an alle, die uns empfangen, verpflegt, unterstützt und gefeiert haben ♥️!
Auf der Heimfahrt wurde’s im Car noch einmal spannend. Die drei jüngsten Schnüffler sahen es als unnötig an, sich nach dem heißen Tag nochmals zu duschen, sie hatten ja bereits am Sonntagmorgen geduscht. Der Duft im Bus war dementsprechend … intensiv. Aber das lag vielleicht auch an den Bohnen vom Chili con Carne vom Vorabend.
Ein anderer Schnüffler turnte während der gesamten Fahrt im Car herum. Ob er auf der Suche nach dem perfekten Platz war oder einfach nicht stillsitzen konnte, bleibt ungeklärt.
Trotz allem kamen wir am Montagabend müde, aber glücklich und voller unvergesslicher Eindrücke wieder zu Hause an.
Danke an Ralf und Kusi, unsere großartigen Busfahrer ♥️.
Und danke an ALLE, die dieses Wochenende zu einem echten Highlight gemacht haben ♥️.
Bis bald, Eure Schnüffler 🍻🎺🥁
