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Skiclub Maskenball

Der Skiklubmaskenball ist mit seiner lange Tradition bereits eine feste Institution der Kaltbrunner Fasnacht, und daher klare Ehrensache für uns, dass wir uns dort von unserer besten Seite zeigen. 

Der Abend stand ganz im Zeichen des Fokussierens: 1 Ort, 1 Anlass, 1 Auftritt. So einfach. Die Besammlungszeit für’s Schminken und die Berechnung der Wegzeit (80m zu Fuss!) waren vielleicht etwas grosszügig angesetzt, denn als wir prima geschminkt und startklar am Fest eintrafen, war es immer noch eine Stunde vor Türöffnung. Was soll’s – so hatten auf jeden Fall genügend Zeit, um uns für unseren Auftritt um 22:45 fit zu machen.Dies gelang allen recht gut, u.a. deshalb weil wir Early-Birds natürlich von den anfänglich sehr kurzen Wartezeiten in der Kati-Stube und diverse Bars profitieren konnten. Auch auf dem Dancefloor wussten wir zu beeindrucken. Wenn zum Teil auch ungewollt. Eine schwer zu erklärende (und für die Anwesenden vermutlich noch schwerer zu vergessende) Episode trug sich zu, als ein Schnüffler dem anderen in der Hitze des Eifers die Hosen inklusive Unterhose (!) runter zog, als dieser gerade die Hände hoch schwofend die Musik abfeierte. Und so kam es, dass dem Spieler eines grossen Blasinstruments sein kleines Blasinstrument zu Tage gefördert wurde und ganz unverhofft für einen kurzen Augenblick mitfeiern durfte. (Es muss beim Täter jedoch von begrenzter Vorsätzlichkeit ausgegangen werden, denn er bereute sein Handeln noch im selben Augenblick – verständlich, war er doch mit wenigen Zentimetern Abstand näher am Geschehen dran, als ihm lieb war…)

Ansonsten verlief der Abend aber weitestgehend gesittet. Zum Zeitpunkt unseres Auftrittes hatten wir alle dann das perfekte Verhältnis aus Vorfreude, Nervosität, Betäubung und Partylaune erreicht, das es zu einem perfekten Guggenauftritt anzustreben gilt. Und so wurde dieser Gig selbstredend ein Erfolg. Wir gaben unser Bestes und das heimische Publikum feierte unsere Stücke frenetisch – man muss dazu aber auch sagen, dass sich der Spielführer jetzt mal echt was bei der Liederauswahl überlegt hat und (im Vergleich zu unserem Auftritt in Benken vor 3 Wochen) diesbezüglich verblüffendes Urteilsvermögen bewies. So war es alles in allem ein gefreuter Abend, der auch solche zum Verweilen verlocken vermochte, die eigentlich einen frühen Abgang angekündigt hatten…Es kursieren Gerüchte, dass ein Exil-Weesner gegen Tagesanbruch noch den beschwerlichen Fussweg nach Schänis in Angriff nahm. Augenzeugen die näheres dazu zu berichten wissen, melden sich bitte an sittenkontrolle@schnüffler.ch Wir sind zuversichtlich, dass Kaltbrunn allmählich in Partylaune kommt und kommendes Wochenende beim 20. Jubiläum unseres Guggerderby’s ordentlich abgehen wird. See you all there! Same time, same place! Es wird jede Menge Blasinstrumente zu sehen geben!